HYPER CULTURAL PASSENGERS Internationales Kunstprojekt

HYPER CULTURAL PASSENGERS
Internationales Kunstprojekt

"Mit einer erweiterten Denkungsart denken heißt, dass man seine Einbildungskraft lehrt, Besuche zu machen." (Hannah Arendt)



Das Projekt Hyper Cultural Passengers (HyCP) problematisiert den Mythos des autonomen Subjekts und schlägt stattdessen die Figur des hyperkulturellen Passagiers vor.

Was können Kunst und Kultur als Teil einer Welt der Gleichzeitigkeit bedeuten, in der Touristen aus dem Norden im Amüsement eines Jahresurlaubs sich in südlichen Meeren baden, während ihrer Existenz beraubte Flüchtende in identischen Gewässern auf tödliche Fahrt gehen? Was verspricht Kultur, wenn ihre Mobilität in Überschallgeschwindigkeit Entfernungen verkürzt und deren Orte zeitlich zusammenrücken? Was bedeutet Kultur aus der nichteuropäischen Perspektive des Ostens und des Südens in Zeiten des weltweiten digitalen Austausches von Daten und Informationen? Wie können wir Ideen wie Kunst, Kultur, Ästhetik auf eine Weise umdeuten, die identitäre Erstarrungen aufbricht?

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KÖRPER_DENKEN! 
Philosophie Performance Symposium zu Körperpolitiken und Nonhuman Thinking

KÖRPER_DENKEN!

Philosophie Performance Symposium zu Körperpolitiken und Nonhuman Thinking
29./30. Januar 2016, Ampere/Muffathalle München

KÖRPER DENKENWann sind Gesten subversiv? Was hat Freiheit mit Rhythmus zu tun? Lassen sich Gedanken tanzen? Ist Denken parasitisch?

Das Symposium KÖRPER_DENKEN! erforscht die Schnittstelle von Philosophie und Performance-Kunst. Es erkundet, was es heißt, an den „Fransen des Bewusstseins“ (William James) zu denken und was es heißen könnte, „Tier zu werden“ (Deleuze/Guattari).

Projektträger: Expedition Philosophie e.V. in Kooperation mit dem Ampere Theater München, Gefördert vom Münchener Kulturreferat

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Synkopische Freiheit – Rhythmen postkolonialen Denkens

30.01.16, Ampere, München (Ariel Flórez/Heidi Salaverría)
Sowohl der europäische Freiheitsbegriff als auch afroamerikanische Rhythmen sind in ihrer Entstehung im historischen Kontext von Sklaverei und Kolonialismus zu verorten. Was passiert, wenn die binären Strukturen westlich-europäischen Denkens auf die nichtbinäre Logik afro-amerikanischer Rhythmen trifft? KÖRPER_DENKEN!      

Die Philosophie-Show

Wider das Phantasma des Binären von EGG (Ewige Geistesgröße, Dr. Heidi Salaverría und Dr. Christian Gefert)

Die Philosophie-Shows von EGG zeigen philosophische Dimensionen des libidinösen Alltags. Philosophisches Vorwissen ist keine Voraussetzung, stört aber auch nicht.

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Die Philosophie-Show. Folge 6: Bataille - Die Logik der Verausgabung

Wider das Phantasma des Binären von EGG (Ewige Geistesgröße)/Die Untüchtigen

Die Dynamik von Geben und Nehmen ist für die Liebesbeziehung zentral. Geld ist DAS Symbol dieser Dynamik, zugleich wird darin sichtbar, ...

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Die Philosophie-Show. Folge 4: Kannibalismus oder Photosynthese?

Freud – Die Lust an der Angst, von EGG (Ewige Geistesgröße)/Die Untüchtigen, Golem, Hamburg

Speist sich Lust aus einem Mangel oder nicht? Wenn ja, wird die Lust ständig von der Angst bedroht, dass der Mangel zu groß wird

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Die Philosophie-Show. Folge 3: Hegel - Bist Du mein Orakel?

Im Bilderrausch der Liebe, von EGG (Ewige Geistesgröße)/Die Untüchtigen, Golem, Hamburg

Oft machen wir die/den Anderen zum Orakel unseres Selbstbewusstseins – als Weissagungsinstanz, die uns sagen soll, ob wir liebenswert sind oder nicht. Dann glauben wir, die/der Andere wäre die Quelle unseres Selbstbildes.

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Die Philosophie-Show. Folge 2: Der Libido-Akku

Die Ökonomie des Begehrens (frei nach Butler und Laurie Penny, unfrei nach Marx und Lacan), von EGG (Ewige Geistesgröße)/Die Untüchtigen, Golem, Hamburg 

Die Währung der kapitalistischen Liebesordnung ist das Begehren. Wie das Geld so ist auch das Begehren nie gleich verteilt – es kommt zu einer einseitigen Akkumulation libidinösen Reichtums ...

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Der fröhliche Stadtneurosen-Abend!

Welche ist Ihre Lieblings-Neurose? Denken Sie auch manchmal, dass der Herd noch an ist, wenn Sie schon im Zug sitzen? Oder leiden Sie an Gotteskomplexen...

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Die Philosophie-Show. Folge 1: Sartre

Die Metaphysik der Eifersucht, von EGG (Ewige Geistesgröße)/Die Untüchtigen, Golem, Hamburg

Für Sartre ist der Mensch Freiheit, in der Eifersucht anerkennen wir schmerzlich die Freiheit des Anderen. Was lernen wir dadurch über die Freiheit des Ich? 

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Philosophische Paartherapie jenseits der Klischees

Arbeit an der Antisymbiose, von EGG, Theatermuseum im Schauspielhaus, Hannover

Festival der Philosophie in Hannover: Wie viel Vernunft braucht der Mensch?

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Über Liebe und Libido-Osmose

als Talk-Gast bei Manuel Muerte, der Schwebende Divan, Kampnagel, Hamburg

Unnennbar? Mitteilbar!

EGG (Ewige Geistesgröße), Essen

Etwas liegt uns auf der Zunge; wir suchen nach einem Wort; wir haben eine leise Ahnung, was der andere meint – so kann es uns ergehen ...

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Konversationskunst

Konversationskunst Kurd Alsleben/Antje Eske, ZKM, Karlsruhe.  http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$7194

Kurzfilm: „Zwanglos Reden ist eine Kunstform,“ http://www02.zkm.de/videocast/index.php/aus-dem-archiv/archiv/300-zkm-konversationskunst.html

Philosophie auf der Couch

Arbeit an der Antisymbiose (mit Irigaray), Puppentheater Halle, von EGG

In der Gesprächs-Performance verwickeln Gefert und Salaverría sich und die Zuschauer mit Hilfe der Philosophie in ein Denkabenteuer, um das Leiden an der Liebe und das leidige Denken in Gegensätzen zu überwinden.

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Speeddating mit Marx. Ökonomien der Liebe

Impulsworkshop Ökonomien der Kultur – Kulturen des Ökonomischen, Goethe-Institut Zentrale München

Pragmatist philosophy shows: extraordinary implications of the ordinary

Institut für Philosophie, SFB Kulturen des Performativen, Performance and Philosophy, Berlin.

Geruchsspaziergang

Einstellungsraum, mit Julia Bonn, Hamburg
www.einstellungsraum.de/archiv_inter.html

Timinglab: Schlafen, Lieben, Altern

Schlaflosigkeit mit Lévinas, Speeddating mit Augustinus, Altern mit Kierkegaard, von EGG

Eine Programmreihe mit maßlosen Performances, mit Christian Gefert, im Rahmen von Jetlag No.3, Pact Zollverein, Essen pdf

Figuren der Angst. Kierkegard, Freud, Sartre

Philosophische Gesellschaft Bremerhaven, von EGG

Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise wächst die Angst und kriecht in so mancher schlaflosen Nacht aus den dunklen Ecken des Unbewussten. 

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Experiment Philosophie

Gruppe DREI www.experiment-philosophie.de

Gesundheit

DEPOT, Staatstheater Stuttgart, von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE

Gesundheit ist ein rätselhaftes Phänomen. Man bemerkt sie am eigenen Leib erst dann, wenn sie abhanden gekommen ist, wenn wir krank werden. 

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Erinnerung

DEPOT, Staatstheater Stuttgart, von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE

Die Zeit der Erinnerung ist immer die Zeit der Erinnernden. Erinnerung ermöglicht sowohl die Verortung des Individuums als auch der Gemeinschaft. 

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Familie

DEPOT, Staatstheater Stuttgart, von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE

Ist die Familie der „Staat im Staate” und so die Grundlage eines jeden Gemeinschaftslebens? 

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Vis-à-vis-Affaire  „Sensus Communis“

Vis-à-vis-Affaire „Der Andere“ + „anwesend – abwesend“ (mit Karen Scholz), Kunsthalle Bremen

im Rahmen der Ausstellung: Kurd Alsleben und Antje Eske. Mutualité. Von der Computerzeichnung zur Netzkunstaffaire 1960-2006. http://swiki.hfbk-hamburg.de:8888/Netzkunstaffairen

 

Ohne Fleiß kein Preis?

DEPOT, Staatstheater Stuttgart, von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE

Emsiges Tun, entfremdende Aufgaben, bei denen es weniger darum geht, ob meine Handlung einen Sinn hat - andere geben Normen vor, die ich erfüllen soll.  

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299.792,458 KM/S – schneller denken als das Licht

DEPOT, Staatstheater Stuttgart, von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE

Gibt es einen Rhythmus des Denkens? Ist das Leben schnell? - Die Umwelt des Menschen hat sich im letzten Jahrhundert ohne Zweifel beschleunigt.

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ÜBERWACHEN. ich weiß, dass ich nichts weiß

DEPOT, Staatstheater Stuttgart, von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE

Überwachungstechniken sind heute allgegenwärtig und scheinen notwendig für unsere Sicherheit. Kameras, Abhörgeräte, DNA-Tests, etc. sollen das Vertrauen in unsere Zeitgenossen ersetzen. 

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Faulheit

DEPOT, Staatstheater Stuttgart, von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE

DREI setzt sich mit dem Begriff der „Faulheit” auseinander – ein Anti-Wert des politischen Mainstreams. 

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Kanal Eigennutz: De Sade ./. Augustinus – fördern und fordern

Veranstaltungsreihe: Klärwerk 2010 – Kanalisation des Sozialen
von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE (Spielzeit 2004/2005), Kampnagel Hamburg

Im „klärwerk 2010” werden unsaubere Begriffe geklärt. DREI filtert aus dem Fluss der Kanalisation Eigennutz heraus: Warum ist Eigennutz tabu? 

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Kanal Faulheit: Marx ./. Diogenes – fördern und fordern

Veranstaltungsreihe: Klärwerk 2010 – Kanalisation des Sozialen
von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE (Spielzeit 2004/2005), Kampnagel Hamburg

Die Gruppe DREI untersucht die inneren Widersprüche unserer Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit und öffnet neue Denkkanäle. 

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Lachen – Wer zuletzt lacht, lacht am besten

Veranstaltungsreihe: Rede und Wendung,
von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE (Spielzeit 2003/2004), Kampnagel Hamburg

DREI geht der geheimnisvollen Unordnung des Lachens nach. Wer lacht, spricht nicht, sondern lässt den Körper für sich sprechen.

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Spiel – Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Veranstaltungsreihe: Rede und Wendung,
von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE (Spielzeit 2003/2004), Kampnagel Hamburg

Der wesentliche Kern des Phänomens Spiel liegt in dessen Merkmal die spielenden den notwendigen Anforderungen eines alltäglichen Lebens zu entheben. 

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Glück – Jeder ist seines Glückes Schmied

Veranstaltungsreihe: Rede und Wendung
von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE (Spielzeit 2003/2004), Kampnagel Hamburg

Was ist Glück? Wer ist der Schmied? Und wo ist der Amboss? Anders gesagt: Ist Glück etwas, das sich herstellen lässt?

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Tod – Dem Tod in die Augen sehen

Veranstaltungsreihe: Rede und Wendung
von DREI: EXPERIMENT PHILOSOPHIE (Spielzeit 2003/2004), Kampnagel Hamburg

Die Veranstaltungsreihe „Rede und Wendung” stellt ausgehend von bekannten Sprichwörtern einige anthropologische Grundphänomene des Menschlichen vor.

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Derrida + die Fliege

Veranstaltungsreihe: Text und Ding, Das philosophische Experiment, von der Gruppe AUSSEN
(Spielzeit 2002/2003), Kampnagel Hamburg

Jacques Derrida dekonstruiert die konstruierten Garantien der Philosophie, also solchen metaphysischen, scheinbar zuverlässigen Konstanten wie die Präsenz von ich und Welt.

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